Freitag, 29. November 2013

Heute ein Text, den ich mit zwölf geschrieben habe, also verzeiht mir bitte meine Rechtschreib- , Versmaß- und Metrikfehler :).

Zwischenwelten

Der Morgen graute zu der Stund
 und Zeit verging in raschem Flug
die Frau war rundherum gesund
bevor sich dieses Leid zutrug.

Sie eilte, bereits schleppend atmend
zu dem Ort, wo sie ihn traf,
wie schon am vergang`nen Abend
vor dem traumdurchzognen Schlaf.

Zu ihren Seiten fliegen Bäume
verworren und farblos dahin.
Sie wirken wie zerbrochne Träume
schon bald verliert sie sich darin.

Ein Rütteln und ein starkes Beben
zieht sich durch den kargen Wald
verlöscht der alten Träume Leben
und das der neuen auch schon bald.

Bröckelnd und von Leid durchzogen
war der jungen Dame Welt
unter ihr zerbricht der Boden
und sie schweigt, während sie fällt.

Unter ihr erblickt sie Schatten
die ihr ins Gewissen flüstern
die Gedanken, sie vermatten
doch noch erschallt der Schatten Wispern.

Sie sieht Leute, die sie kannte
die sie liebte einst so sehr
doch das war, bevor sie rannte,
nun erkennt sie sie nicht mehr.

Sie singen böse, harte Worte
die sie gehört von ihnen nie
nur an diesem tristen Orte
formen ihre Zungen sie.

Diese Leute, sie verschwinden,
in verschiedner Farben Licht
mit denen sie sich nun verbinden
und doch vermischen sie sich nicht.

Dann formen sie sich einmal wieder
in einem grünen, schönen Tal
singen schöner Worte Lieder
und schwinden auch zum zweiten Mal.

Der dritte Ort den sie erkannte
war wohlig; ein Platz zum Verlieben
sie wusst sofort wie sie ihn nannte.
Unbeschreiblich war der Frieden.

Dann hüllte sich der Ort in Schatten
Nahm an quälende Weltlichkeit
Sie hörte wie sie Schmerzen hatten
die singend Menschen spürten Leid.

Als die Bilder sich verwoben
die Dinge sich in eins verschmolzen
hörte sie Gesang von oben
einen traurigen, doch stolzen.

Die Leute, die sie nun erblickte
waren jene, die gesungen
jeder unter ihnen nickte
ein Laut drang aus der Dame Lungen.

Der Ruf vermittelte ein Lachen
doch sie war auch zum Schrein bereit
man hörte Frieden, einen wachen
doch erscholl auch bittres Leid.

Gemeinsam schritten sie auf Pfaden
von denen sie vier vor sich hatten
Schmetterlinge, und doch Maden
Die Welt verschwamm in ihren Schatten.

Sie gingen langsam und sie sangen
doch auch Eile war Gebot.
Sie brauchten nicht um sich zu bangen.
die Welt der Schatten war der Tod.

Nach 14 Tagen standen alle,
Außer unsrer jungen Frau
in einer großen Marmorhalle
Sie waren Ratlos, doch so schlau.

Einer sprach zu ihnen allen
in seinen Augen lagen Tränen
er war Traurigkeit verfallen.
Und er musste sich nicht schämen.

Sie standen alle auf und gingen
den Weg, den sie nun vor sich hatten.
Ein letztes Mal für sie zu singen
und sie darauf zu bestatten.

2 Kommentare:

  1. wow.
    wenn du sowas mit 12 schreibst, respekt.
    wirklich, ich hab vielleicht nicht viel ahnung von lyrik, aber das gedicht berührt mich auf eine weise, die ich nicht erklären kann.
    xo,e.

    AntwortenLöschen