Freitag, 27. Dezember 2013

Geschenk (D)

Die Zeit, sie drückt. Sie hindert.
geliebte Stund, du ermöglichst.
Tag du verletzt, Tage ihr lindert
die Wund.Lausche, dass du hörst:

"Ich verspreche dir, Tor, die Welt,
schenke einen Auf- und Untergang,
deine Wahl, auf was sich erhellt,
Merk,oder auf den Himmel verhang.´

Ob meine Selbst dich hetzt,
dich entspannt, dir was ermöglicht,
du wegen zu wenig versetzt,
egal, nimmst die Zeit stets töricht.

Du machst es gut, du machst es schlecht.
Forme dir nach Belieb den Ton den du erhälst."
Folge diesem Rat, erkämpfe dir das Recht.
Am Steine, die Welle bist du, du zerschellst.

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich , der Partner von Jonas, mal wieder eins meiner Gedichte teilen.
Wie immer hoffe ich auf Feedback, vielen Dank ,dass ihr euch die Zeit nehmt das hier zu lesen.

PS: In Zukunft werde ich meine Gedichte, Einträge etc.  mit dem Anfangsbuchstaben meines Namens "D"           kennzeichnen. Ich werde es immer wie auch hier nach dem Titel des Gedichts schreiben.

Leben (D)

Vom Leben getrennt, was heißen vermag,
dass nur der weiß, der nie wieder sieht,
den aus dem Schlaf sucht zu reißen, der Tag.
Vor dem stolzen Adlergefieder ihr flieht.

Der Morgen bringt Macht, hat geschmiedet ein Pakt.
Um zu Schlafen, ihr verlasst Gut, verlasst die Hab.
Etwas mit der Sonne hat er abgemacht, gibt den Takt,
ist frohen Mutes, nicht fürchtet sein eigen Grab.

Lasst euch Leiten, angstvoll vor Beiderlei,
dem Beginn der Tyrannei, deren Ende,
vom Pack, oh Narratei, ohne Angst, so Frei.
Eure Grenzen sind des Hirnes Wände.

Montag, 23. Dezember 2013

Hallo und guten Tag.

Da Jonas in letzter Zeit etwas verhindert ist, werde ich, sein enger Freund, eins meiner Gedichte mit euch teilen.
Es ist eins meiner ersten Vierzeiler und ich hoffe auf Resonanz, sprich die Kommentarfunktion darf genutzt werden.



Dunkelheit

Öde und düster ist diese Welt.
Ein König hilft in dunklen Stunden.
Und manchmal ist´s er der sie erhellt,
doch kein Gott für sie gefunden.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Vorstellung

Hallo werte Leser,
nun, wer bin ich? Eine sehr philosophische Frage. Aber das soll jetzt keine Rolle spielen.
Ich bin der so genannte "Gleichgesinnte" , welcher unter dem Abschnitt Autor zu finden ist.
Mit Jonas bin ich eng vertraut und arbeite an vielen Projekten mit ihm, so auch an diesem.
Seit kurzem schreibe ich auch Gedichte und bin generell sehr interessiert an Lyrik und Ähnlichem.
Meine Gedichte werden hier wahrscheinlich keinen Platz finden, aber mal sehen was kommt.
Momentan bin ich eher für die Werbung dieses Blogs und dessen Verwaltung zuständig.
Vielen dank für eure Aufmerksamkeit und viel Spaß beim hoffentlich regelmäßigen Besuchen dieses Blogs.

Montag, 9. Dezember 2013

Verzeiht, dass ich eine ganze Woche nicht geschrieben habe; doch dies nur vorab.

Die Straße schweigt noch, als ich erwache. Ich bin nicht ausgeruht; vielmehr bin ich den Schlaf leid, seiner müde. Ein Anflug von Hunger rührt sich in Magen und Kehle, doch es ist auch Übelkeit darin, und ich fühle mich satt, als hätte ich zu viel gegessen. Kein Wind weht, nichts bewegt sich, kein Leben in den Bäumen vor dem Fenster. Wo ist ein Feuer, dass noch blenden könnte? Glühwürmchen brennen keine Städte nieder. Und so weit ich auch blicke, ob mit einem Fernglas, Teleskop oder bloßem Auge, nichts. Ist es das Fenster, durch das ich sehe?

Freitag, 29. November 2013

Heute ein Text, den ich mit zwölf geschrieben habe, also verzeiht mir bitte meine Rechtschreib- , Versmaß- und Metrikfehler :).

Zwischenwelten

Der Morgen graute zu der Stund
 und Zeit verging in raschem Flug
die Frau war rundherum gesund
bevor sich dieses Leid zutrug.

Sie eilte, bereits schleppend atmend
zu dem Ort, wo sie ihn traf,
wie schon am vergang`nen Abend
vor dem traumdurchzognen Schlaf.

Zu ihren Seiten fliegen Bäume
verworren und farblos dahin.
Sie wirken wie zerbrochne Träume
schon bald verliert sie sich darin.

Ein Rütteln und ein starkes Beben
zieht sich durch den kargen Wald
verlöscht der alten Träume Leben
und das der neuen auch schon bald.

Bröckelnd und von Leid durchzogen
war der jungen Dame Welt
unter ihr zerbricht der Boden
und sie schweigt, während sie fällt.

Unter ihr erblickt sie Schatten
die ihr ins Gewissen flüstern
die Gedanken, sie vermatten
doch noch erschallt der Schatten Wispern.

Sie sieht Leute, die sie kannte
die sie liebte einst so sehr
doch das war, bevor sie rannte,
nun erkennt sie sie nicht mehr.

Sie singen böse, harte Worte
die sie gehört von ihnen nie
nur an diesem tristen Orte
formen ihre Zungen sie.

Diese Leute, sie verschwinden,
in verschiedner Farben Licht
mit denen sie sich nun verbinden
und doch vermischen sie sich nicht.

Dann formen sie sich einmal wieder
in einem grünen, schönen Tal
singen schöner Worte Lieder
und schwinden auch zum zweiten Mal.

Der dritte Ort den sie erkannte
war wohlig; ein Platz zum Verlieben
sie wusst sofort wie sie ihn nannte.
Unbeschreiblich war der Frieden.

Dann hüllte sich der Ort in Schatten
Nahm an quälende Weltlichkeit
Sie hörte wie sie Schmerzen hatten
die singend Menschen spürten Leid.

Als die Bilder sich verwoben
die Dinge sich in eins verschmolzen
hörte sie Gesang von oben
einen traurigen, doch stolzen.

Die Leute, die sie nun erblickte
waren jene, die gesungen
jeder unter ihnen nickte
ein Laut drang aus der Dame Lungen.

Der Ruf vermittelte ein Lachen
doch sie war auch zum Schrein bereit
man hörte Frieden, einen wachen
doch erscholl auch bittres Leid.

Gemeinsam schritten sie auf Pfaden
von denen sie vier vor sich hatten
Schmetterlinge, und doch Maden
Die Welt verschwamm in ihren Schatten.

Sie gingen langsam und sie sangen
doch auch Eile war Gebot.
Sie brauchten nicht um sich zu bangen.
die Welt der Schatten war der Tod.

Nach 14 Tagen standen alle,
Außer unsrer jungen Frau
in einer großen Marmorhalle
Sie waren Ratlos, doch so schlau.

Einer sprach zu ihnen allen
in seinen Augen lagen Tränen
er war Traurigkeit verfallen.
Und er musste sich nicht schämen.

Sie standen alle auf und gingen
den Weg, den sie nun vor sich hatten.
Ein letztes Mal für sie zu singen
und sie darauf zu bestatten.

Donnerstag, 28. November 2013

Das Individuum der Postmoderne
Drehe dich, Kreisel, drehe dich. Sage mir nichts, bedeute mir nichts, sei nicht mehr. Drehe dich, schweig, arbeite. Weiter, weiter, dreh dich, ohne Sinn, ohne Ziel, dreh dich. Narretei in meinem Angesicht, austauschbar, irrelevant, nichtig, dreh dich und schweig.